"In the end we create an immortal astral body that nobody can see."
 

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"This most subtle awakening comes about through moment-to-moment attentiveness."
Buddha 

“Behold, I show you a mystery: We will not all sleep, but we shall all be changed."
Corinthians 

“One's body is simply the illusory setting for one's third eye.”
 

"What you are looking for is what is looking."
Qunawi 

“At the end of the long cycle of civilizations, wordless presence is still the prize.”
 

Anwesenheit ist das Trennen des höheren Selbst vom niederen Selbst. Wenn wir diese Trennung vollziehen, lüften wir den Schleier und sehen mit unserem dritten Auge. Unser Leben wird nicht mehr durch das niedere Selbst mit all seinen Meinungen und Reaktionen gefiltert. Die Trennung ist jedoch nur vorübergehend, und wir müssen erst lernen diese Momente auszudehnen und den Schleier daran zu hindern, wieder herabzufallen. Dazu sind lange Arbeit und Anstrengungen erforderlich.

Wenn ein Augenblick von Anwesenheit so viel mit sich bringt, dann muss länger anhaltende Anwesenheit - und schließlich ein dauerhafter Zustand von Anwesenheit - eine vollkommen neue Art von Sein bedeuten. Alle spirituellen Traditionen versuchen dies mit Worten wie „Erleuchtung”, „Erwachen”, „Nirvana” oder „Himmelreich” zu beschreiben.

Es hört sich unerreichbar an, wir können jedoch jederzeit dorthin gelangen. Je mehr unsere Fähigkeit zum Anwesendsein wächst, umso mehr wird unser Leben verwandelt. Mit Anwesenheit können wir von innen nach außen arbeiten, anstatt von außen nach innen. Warum sollten wir das Äußere ändern, das niedere Selbst, das ohnehin nur sterben wird? Unser höheres Selbst verbindet uns mit dem Göttlichen; ihm allein ist die Möglichkeit gegeben, den Tod zu überleben.